Old Stuff #2

September 25th, 2009 von Inken

Vor einigen Jahren fand ich schreiben noch ganz toll, hier ein paar Sachen die ich damals fabriziert habe, die man eigentlich direkt in die Mülltonne schieben könnte ^^

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Freudenhauch


Wo
Wo ist er hin
Der Hauch von Freude
Soeben habe ich ihn vernommen
Und schon ist er fort
Wo ist er hin
Wo

Da
Da ist er hin
Zu dir gekommen
Auch du hast ihn vernommen
Du brauchst ihn mehr
Da ist er hin
Da

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Nach den Sternen greifen


Wie muss es wohl sein, wenn man selber im Weltall ist? Ich würde zu gerne mal nach da oben – zu den Sternen. Wer wollte noch nie – und wenn es im Kindesalter war – mal nach den Sternen greifen? Man streckt die Hand aus und versucht einen (vielleicht der, der am kräftigsten leuchtet?) zu packen. Nein – es geht nicht – man kommt einfach nicht ran. Vielleicht wenn du dich auf die Zehnspitzen stellst? Nein – auch nicht. Und schon im Kindesalter erkennt man: es ist unmöglich einen Stern in den Händen zu halten. Aber trotzdem versucht man es immer wieder – Die Hoffnung in Kindern ist doch was Schönes.
Nun wächst man heran und lernt Sachen, die man am besten niemals hätte hören sollen. Es nimmt doch die ganze Magie, wenn der Lehrer einem erzählt, das Sterne einen Durchmesser von vielen hundert Kilometern hat – so was großes könnte man nie in den Händen halten. Wenn man so etwas hört zerplatzt der Traum. Man wird vielleicht nie wieder versuchen nach den Sternen zu greifen, und wenn doch – wird einem immer im Hinterkopf bleiben, dass es nicht gehen kann. „Ist so, wird auch immer so sein!“, sagte die Lehrerin, als hätte sie ein Herz aus Stein und noch nie versucht nach den Sternen zu greifen. Die Hoffung ist nun fast erloschen.
Aber dennoch ist irgendwas Magisches daran, wenn man einfach mal in den Sternenhimmel schaut. Und, wann hast du das letzte Mal nach dort oben (oder ist es doch unten? Ach das ist schon wieder etwas anderes, worauf ich diesmal nicht hinaus will) geschaut? Vielleicht solltest du es mal wieder tun. Ich hatte schon Jahrelang nicht mehr in den Himmel geschaut. Meine Mutter dachte früher, ich würde der erste Mensch auf dem Mars sein, so toll fand ich alles, habe mich informiert und jeden Abend am Fenster gesessen um einfach nach den Sternen zu schauen. Doch auch bei mir erlisch der Wunsch, einmal nach den Sternen greifen zu können. Ihn, wenn ich ihn habe – den hellsten Stern – dann in meine Hosentasche zu stecken, zu all den anderen Sternen, die ich schon vom Himmel pflückte. Ich würde einen vielleicht immer bei mir haben – er solle mir glück bringen. Aber so ist es nicht.
Jetzt sah ich mal wieder in das dunkel der Nacht hinein. Zuerst nahm ich die Sterne gar nicht wahr. Doch nach und nach entdeckte ich sie, erst einen – und noch einer! Am ende war der ganze Himmel voll. Wie habe ich sie nur übersehen können? Aber nun waren sie da und ich verschwand in Gedanken. Schließlich bin ich eingeschlafen.


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Vergessen


Manche Menschen
wollen vergessen,
das Unheil
das sie erlebten.
Andere Menschen
haben vergessen,
das Glück
das sie erlebten.

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Erde hält mich fest


Der Wind ruft nach mir
Das Feuer will mich haben
Das Wasser fragt nach mir
Doch die Erde hält mich fest

Ich will fliegen
Ich will träumen
Ich will frei sein
Ich will zum Wind

Ich will brennen
Ich will wärme
Ich will licht
Ich will zum Feuer

Ich will schwimmen
Ich will tauchen
Ich will frei sein
Ich will zum Wasser

Doch die Erde hält mich fest

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